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Der interessante Fall:
63-jähriger Mann, der in den letzten Jahren rezidivierend Pneumonien links durchgemacht hatte. Dieser Patient leidet seit vielen Jahren unter polyarthritischen Beschwerden, weshalb regelmässig Medikamente eingenommen werden müssen. Zwei Wochen nach dem Spitaleintritt wegen einer erneuten Episode eines akuten pulmonalen Infektes zeigt das Thoraxröntgenbild einen typischen Befund für ein Pleuraempyem. Die CT bestätigt aufgrund des pleuralen Enhancements den Verdacht eines Pleuraempyemes. Die Bronchoskopie zeigt knopflochartige Stenosen im Unterlappenbereich, dieser Befund entspricht am ehesten narbigen Veränderungen. Bei der offenen Dekortikation erkennt man ein durch das Zwerchfell verlaufendes, ein Millimeter starkes Gefäss, welches zu einem indurierten, karnifizierten Segment des Unterlappens verläuft. Der intraoperative Verdacht auf einen intralobären Lungensequester wird histologisch bestätigt. Der Patient hat somit im Rahmen der rezidivierenden Pneumonien bei extralobärem Lungensequester ein Pleuraempyem entwickelt. Der postoperative Verlauf gestaltete sich absolut problemlos. Erfreulicherweise erklärt der Patient bei der drei Monate postoperativ durchgeführten Abschlusskontrolle, dass die seit Jahren bestehenden polyartrithischen Beschwerden vollständig verschwunden sind.
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